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                   Die Eingewöhnung:​


Nur durch eine gute Eingewöhnung werden Kinder gerne zur Tagesmutter und Eltern beruhigt arbeiten gehen, deswegen gibt es hierfür keine vorgegebene Zeit. Die Eingewöhnung wird individuell an die jeweilige Familie angepasst und orientiert sich an den Bedürfnissen des Kindes. Es gibt Kinder, die sich sehr schnell eingewöhnen und andere brauchen mehr Zeit. Wichtig ist mir, dass Eltern dafür ausreichend Zeit einplanen, mindestens ca. 4 Wochen. Eine Eingewöhnung unter Zeitdruck klappt oft nicht so gut.


Der Ablauf der Eingewöhnung:                                                                                    

Das Kind kommt jeden Tag mit seiner Bezugsperson, z. B. Mutter, Vater oder Großmutter für einen abgesprochenen Zeitraum in meine Tagespflege. Es ist wichtig diesen abgesprochenen Zeitraum einzuhalten, um das Kind mit einem guten Gefühl zu verabschieden. Gerade anfangs muss das Kind viele neue Eindrücke verarbeiten und eine zu lange Zeit kann dann dazu führen, dass es dem Kind "zu viel" wird.

Ich beobachte das Kind und versuche erst, wenn es mir zugewandt ist, spielerisch mit ihm in Kontakt zu treten während die Bezugsperson dabei ist. Nach einigen Tagen wird das Kind sich im besten Fall immer weniger bei seiner Bezugsperson aufhalten, es kennt die neue Umgebung nun schon ganz gut und auch das ein oder andere Kind. Es lässt sich von mir beschäftigen und sieht mich und die anderen Tageskinder nicht mehr als fremde Personen.

Erst dann erfolgt die erste kurze Trennung von der Bezugsperson, die Bezugsperson verabschiedet sich vom Kind und verlässt den Raum, bleibt aber im Haus. Falls das Kind weint und sich nicht innerhalb kurzer Zeit von mir beruhigen lässt, kommt die Bezugsperson wieder in den Raum und es erfolgt am nächsten Tag erstmal keine Trennung mehr. Weint das Kind nicht oder lässt sich nach kurzer Zeit von mir trösten, kommt die Bezugsperson nach ca. 15 Minuten zurück in den Raum. Diese Zeit steigern wir dann täglich bis zum Mittagessen. Nach einiger Zeit folgt als letzte Station der Mittagsschlaf. Wenn alles gut klappt ist die Eingewöhnung abgeschlossen.
Bei jeder Eingewöhnung kann es auch Rückschritte geben, wichtig ist, diese wahrzunehmen und im Sinne des Kindes darauf zu reagieren. So kann an einem Tag auch mal eine Trennung ausfallen, ein Mittagsschlaf nach Hause verlegt werden oder das Kind früher abgeholt werden. Das bedeutet weder ein Scheitern der Eingewöhnung noch muss es überhaupt im direkten Zusammenhang damit stehen. Auch Kinder haben mal schlechte Tage, bekommen Zähne, haben schlecht geschlafen oder einen beginnenden Infekt. 

Handy: 0176-72111453
Freie Betreuungsplätze ab August 2027
Mail: nina_niersmann@web.de

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